Schirmherrschaft

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Gemeinsames Zeichen für Toleranz

Der Dortmunder CSD-Queer im Revier findet am 10. September 2016, auf dem Friedensplatz, nun zum 20.mal statt. Der CSD steht für Vielfalt und Toleranz in Dortmund und setzt sich für die Gleichberechtigung von Lesben, Schwulen und Transidenten ein. Zur Schirmherrin haben wir Frau Fatma Karacakurtoglu, Vorsitzende des Vereins Train of hope ernannt.

„Die Nominierung hat mich sehr gefreut und ich sehe es als große Ehre an die Schirmherrschaft zu übernehmen.“, erklärt Fatma Karacakurtoglu, Vorsitzende des Vereins Train of hope.

Der Train of Hope hat, neben anderen Akteuren in der Stadt, mit seiner Willkommenskultur gegenüber Flüchtlingen sich für die Weltoffenheit der Stadt Dortmund eingesetzt und sich um ein tolerantes Dortmund verdient gemacht.

Angesichts der zunehmenden Ausländerfeindlichkeit in der Gesellschaft und wachsender Islamophobie will SLADO e.V. mit der Nominierung von Frau Karacakurtoglu als Schirmherrin ein Zeichen setzen.

„Man sollte nicht so tun, als würde es einerseits Rassismus, Islamophobie und daneben Homophobie und Transphobie geben. All dies kommt aus der gleichen menschenverachtenden Ideologie, die die Sorgen und Ängste der Menschen benutzt, um damit Politik zu machen und um Hass und Gewalt zu schüren.“, so Frank Siekmann, SLADO e.V. Vorstandsmitglied

Dortmund ist eine Stadt der Vielfalt, Toleranz und Demokratie. Alle Menschen die hier leben sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität. Die Anerkennung und Förderung dieser vielfältigen Potentiale schafft für unsere Stadt viele Vorteile und bereichert unser Zusammenleben.

„Wir wollen gemeinsam ein Klima der Akzeptanz und des gegenseitigen Vertrauens schaffen.“, so Frank Siekmann abschließend.

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