Queer im Revier 2014 - CSD am 23.8.

**Live On Stage - Informationen zum Bühnenprogramm 2014**





Grußwort des Polizeipräsidenten zum CSD 2014 in Dortmund

“Queer im Revier“ lautet das Motto des diesjährigen Christopher Street Day, der am 23.08.2014 bei uns in Dortmund bereits zum 18. Mal gefeiert wird.

Schwule, Lesben und transidente Menschen feiern in diesem Jahr gemeinsam den 45. Jahrestag der New Yorker “Stonewall Inn“ Aufstände.

Die Aufgabe der Polizei ist es, für einen reibungslosen Ablauf und Schutz dieser Veranstaltung zu sorgen. Dies jedoch nicht nur aus der rechtlichen Verpflichtung heraus, sondern auch weil alle Polizeibeamtinnen und –beamte einen “Quer“-schnitt der Gesellschaft darstellen und als solcher auch Schwule, Lesben und transidente Menschen den Beruf des Polizeibeamten ausüben. Vor 20 Jahren, mit der Aufhebung des §175 StGB, trafen sich im Juli 1994 erstmals lesbische Polizistinnen und schwule Polizisten zu einem Erfahrungsaustausch. Aus diesem ersten Treffen entwickelte und etablierte sich im Laufe der Jahre der Verband lesbischer und schwuler Polizeibediensteter.

Dass sich seitdem sowohl gesellschaftlich als auch innerpolizeilich Vieles zum Positiven entwickelt hat, ist der Initiative und dem Mut der Beteiligten zuzuschreiben, die sich unermüdlich für eine Gleichberechtigung und den respektvollen Umgang mit Schwulen, Lesben und transidenten Menschen einsetzen.

SLADO e.V. als Organisator des Christopher Street Days danke ich für die gute Zusammenarbeit. Allen Besucherinnen und Besuchern des CSD wünsche ich interessante Gespräche und eine friedliche Veranstaltung für Toleranz und Vielfalt in unserer Gesellschaft.

Gregor Lange

Polizeipräsident Dortmund




Aufruf zur Demo -Für Respekt und Vielfalt
Verbot der Partei DIE RECHTE jetzt!

Demonstration und Kundgebung am Samstag den 23.8.2014
14 Uhr Auftaktkundgebung  und Eröffnung des CSD an der Reinoldikirche
14.30 Demonstration
15 Uhr Kundgebung nahe am Versammlungsort der Neonazis / Katharinentreppe

Am 25. Mai 2014 überfielen Dortmunder Neonazis das Dortmunder Rathaus und schreckten dabei nicht vor Gewalt zurück. Kommenden Samstag (23. 08. 2014) wollen sie schon wieder ihr menschenfeindliches Gedankengut verbreiten. Anders als in den Vorjahren verherrlichen sie diesmal nicht Krieg und Gewalt aus der NS - Zeit. Anlass ist der zweite Jahrestag des Verbotes des Nationalen Widerstands Dortmund (NWDO).

Man sieht wieder, wie sehr sich diese Partei als Nachfolger des verbotenen NWDO versteht. Es sind ja auch dieselben Leute mit denselben abscheulichen Methoden. Nur nach außen haben sie sich ein gesetzestreues Mäntelchen umgehängt. Drohungen und Gewalt gegenüber friedlichen Demokraten gehören aber nach wie vor bei den Neonazis dazu, wie zuletzt die Wahlnacht zeigte. Dies werden wir Dortmunderinnen und Dortmunder nicht tatenlos hinnehmen.

Der Aufmarsch findet am 23.8 zeitgleich zum Christopher Street Day (CSD) statt. Der Hass der Rechtsextremen richtet sich gegen Migrant/innen, gegen Obdachlose und Andersdenkende. Er richtet sich aber auch immer wieder gegen Lesben, Schwule und Transidente. Wir haben nicht vergessen, dass in der NS - Zeit homosexuelle Menschen verfolgt und ermordet wurden. Das ist ein Vermächtnis. Dabei geht es nicht nur um die Auseinandersetzung auf öffentlichen Straßen und Plätzen, sondern auch um den Rechtsextremismus in den Köpfen. Denn wie Antisemitismus und Rassismus gehört Homophobie zum rechtsextremen Weltbild.

Wir wollen uns dagegen gemeinsam zur Wehr setzen! Wir fordern ein Verbot der Partei DIE RECHTE. Keine Toleranz für die, die Hass und Gewalt schüren und die Demokratie ausnutzen, um sie abzuschaffen. Mit einer gemeinsamen Veranstaltung setzten wir ein kraftvolles Signal für eine solidarische, friedliche und tolerante Gesellschaft.

Folgen Sie unserm Aufruf, machen Sie mit bei Demo und Kundgebung. Dortmund - bunt statt braun!

SLADO e.V.                                                                 Dortmunder Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus

Siekmann, Vorstand  Hardt, Vorstand                            Reiter, DGB                            Stiller, Ev. Kirche








Statement von Oberbürgermeister Ullrich Sierau zum CSD 2014 in Dortmund

Dortmund ist eine vielfältige, weltoffene und tolerante Stadt. Vielfalt ist unsere Stärke! Wir legen großen Wert darauf, dass die Menschen dieser Stadt ihre individuellen Lebensentwürfe hier verwirklichen können. Lesben, Schwule und Transidente gehören zu unserer starken Vielfalt. Der CSD 2014 wird dies wieder zeigen. Er setzt auch ein starkes buntes Zeichen gegen Intoleranz, Rechtsextremismus und Homophobie.

Ullrich Sierau

Oberbürgermeister der Stadt Dortmund












Bundesjustizministerium übernimmt Schirmherrschaft über das CSD-Stadtfest Queer im Revier in Dortmund

„Wir freuen uns sehr, dass das Bundesministerium der Justiz die
Schirmherrschaft über den CSD übernommen hat.“ so Frank
Siekmann, Mitglied im SLADO e.V. Vorstand.



Grußwort für den Christopher Street Day 2014 in Dortmund

Herzliche Grüße zum Christopher Street Day 2014! Wenn es am 23. August wieder heißt „Queer im Revier“ ist das ein starkes Bekenntnis für Vielfalt und Selbstbestimmung, für Toleranz und Gleichberechtigung.

Als Politiker arbeite ich dafür, rechtliche Benachteiligungen von Schwulen und Lesben, Bisexuellen und Transidenten endlich zu beseitigen. Die Sukzessiv-Adoption, die wir jetzt auf den Weg gebracht haben, ist eine wichtige Reform für viele Regenbogenfamilien und ein weiterer Schritt auf dem Weg zu vollständigen Gleichstellung der Lebenspartnerschaften. Der Endpunkt ist das aber noch lange nicht, deshalb muss die Arbeit weitergehen.

Weitergehen müssen auch die Anstrengungen für die Gleichberechtigung im Alltag. Im Job, im Verein und in der Nachbarschaft – überall müssen Menschen unabhängig von ihrer sexuellen Identität Respekt und Achtung erfahren. Eine Gesellschaft, in der niemand Diskriminierung fürchten muss und alle selbstbestimmt und selbstbewusst leben können, das ist mein Ideal.

Der Christopher Street Day hilft, dass wir diesem Ideal näher kommen. Deshalb grüße ich alle Gäste und Organisatoren und wünsche ein tolles Fest und viele interessante Veranstaltungen!



Heiko Maas
Bundesminister der Justiz
und für Verbraucherschutz




We proudly present!

Wir präsentieren das CSD-Plakat.


Unser diesjähriges Veranstaltungsplakat wurde von dem gebürtigen Dortmunder Comiczeichner, Illustrator und Buchautor Christian Turk entworfen. Von ihm sind unter anderem Gitta Goblinson und Shayazur erschienen. Anfang 2005 veröffentlichte er mit Faun sein erstes Buch. In der Szene berühmt wurde er mit seiner Comic-Reihe 'Mehr als Kumpels', anfangs in dem Szene-Magazin EXIT erschienen und mittlerweile in der FRESH. Zuletzt hatte Turk ein 'Duftbäumchen' in Gestalt eines heissen Mechanikers für die gemeinsame Präventionskampagne von Herzenslust und ICH WEISS WAS ICH TU, den 'Sexmechanics', entworfen.

Wir freuen uns, dass wir Christian Turk erneut für unseren CSD gewinnen konnten und danken ihm für diese wundervolle Arbeit.

www.christianturk.de










CSD - nur mit Dir!

Christopher Street Days in NRW laufen nur mit Dir!

Immer weniger Menschen engagieren sich in der Szene - die Folge: Die CSDs haben Schwierigkeiten, die Events zu organisieren. Ehrenamtliche Hilfe ist hier von Nöten, denn nur mit Hilfe der Szene lassen sich die Events stemmen.

CSD-Ehrenamtskampagne beide-Seiten

„Wer glaubt, mit den CSDs lasse sich viel Geld verdienen, hat die Realitäten nicht im Blick und nie hinter die Kulissen geschaut", so Thomas Stempel vom Ruhr CSD Essen. Alle Straßenfestvernetzer freuen sich daher, dass es diese neue Kampagne geben wird, die mit Unterstützung des Kampagnenbüros, der LAG Lesben in NRW, dem LSVD NRW und dem Schwulen Netzwerk NRW finanziert wird. Neben einer Internetseite (www.csd-nrw.de ) und Flyern werden in diesem Jahr auch über 15.000 Bierdeckel in Herzform gedruckt und im Januar in der Szene ausgelegt.

Die CSD-und Straßenfestvernetzer, die dringend weitere ehrenamtliche MitarbeiterInnen für die Organisation und Durchführung der elf CSDs in NRW suchen, werden ebenfalls die Werbetrommel rühren(eine gemeinsame Fußtruppe beim ColognePride ist ebenfalls in Planung), damit die Saison 2014 erfolgreich werden kann. 


Im August wird nach dem CSD Dortmund auf der QUEER weitergefeiert!
Wir werden mit Euch mit heissen Beats in einem Club in Dortmund die Nacht zum Tag machen.

  • Ort: Fritz Henßler Haus
  • Datum: 23. August 2014, ab 22 Uhr
  •  ab 18 Jahren
www.queer-dortmund.de




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